




PD Dr. habil. Thomas Wegmann erhält den Scherer-Preis 2010 für seine Habilitation "Dichtung und Warenzeichen. zur Beobachtung und Bearbeitung von Reklame im literarischen Feld 1850-2000". Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wurde am 31. Mai 2010 im Rahmen eines festlichen Empfanges an der Humboldt-Universität zu Berlin verliehen.
Die Bankhaus Wölbern Stiftung vergibt den Scherer-Preis alle zwei Jahre in Kooperation mit der Humboldt-Universität an Nachwuchswissenschaftler. Ausgezeichnet werden Dissertationen und Habilitationen auf dem Gebiet der deutschen Philologie, die an der Humboldt-Universität zu Berlin oder an der Freien Universität Berlin entstanden sind.
Der Preis wurde durch Richard M. Meyer, den Enkel des Bankgründers gestiftet. Der Germanist Richard M. Meyer (1860-1914) zählte neben Konrad Burdach, Gustav Roethe, August Sauer, Erich Schmidt und Edward Schroeder zur Schule Wilhelm Scherers (1841-1886), dem Begründer der positivistischen Literaturwissenschaft.
1910 errichtete Richard M. Meyer zu Ehren seines Lehrers die Wilhelm Scherer-Stiftung, die Arbeiten auf dem Gebiet der deutschen Philologie auszeichnete. Friedrich Neumann, Herbert Cysarz und Karl Vietor waren die ersten Preisträger, bis die Stiftung in den zwanziger Jahren durch die Inflation ihr Vermögen verlor. So wurde der Scherer-Preis 1923 zum letzten Mal vergeben.
Kooperationspartner:
Humboldt-Universität zu Berlin