Veröffentlichungen

Reflections
Haubitz + Zoche
Kunst im Bankhaus Wölbern

 
Herausgegeben von Nils Fiebig und Katrin Schumacher
 
ISBN 978-3-86828-042-5
Kehrer Verlag, Heidelberg

Autoren: Deniz Sarikaya, Erle Bessert, Hajrullah Sertolli, Ingo Taubhorn, Jan Störmer, Katrin Schumacher, Klaus Rehal, Mojtaba Qalanawi, Nils Fiebig, Schamaiel Shirdel, Sylwia Pawlak, Ulrich Rüter, Volkan Polat, Volkan Semih Inak, Yasmin Behrang
 
Reflections dokumentiert die architekturbezogene Kunstgestaltung des im Frühjhar 2004 vom Bankhaus Wölbern & Co. und seiner Stiftung bezogenen Bürogebäudes in der Hamburger HafenCity.

Das Konzept des Künstlerduos Haubitz + Zoche wurde von der unmittelbaren Nähe des Gebäudes zum Wasser, vom weiten Blick aus den oberen Etagen und der klaren Formensprache der Architektur inspiriert. So haben sich drei Erzählstränge herauskristallisiert, die sich durch das gesamte Gebäude ziehen: Wasser, Himmel und Kommunikation.

Sabine Haubitz (*1959) und Stefanie Zoche (*1965) haben sich von unterschiedlichen Schwerpunkten (Fotografie und Installation) kommend zu einer künstlerischen Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen.

Neben einem von Ingo Taubhorn, Haus der Photographie Hamburg, geführten Künstlergespräch, sind in dem Buch Texte von Hamburger „Start“ Stipendiaten abgedruckt, welche sich mit den Arbeiten von Haubitz + Zoche auseinandersetzen.    


Richard M. Meyer – Germanist zwischen Goethe, Nietzsche und George
 
Herausgegeben von Nils Fiebig und Friederike Waldmann

ISBN-10: 3-8353-0644-8
ISBN-13: 978-3-8353-0644-8
Wallstein Verlag, Göttingen

lieferbar ab 05/2010

 

 

Der Germanist Richard M. Meyer (1860-1914) zählte neben Konrad Burdach, Gustav Roethe, August Sauer, Erich Schmidt und Edward Schroeder zur Schule des Begründers der positivistischen Literaturwissenschaft Wilhelm Scherer.

1910 errichtete Meyer zu Ehren seines Lehrers die Wilhelm Scherer Stiftung, die Arbeiten auf dem Gebiet der deutschen Philologie auszeichnete. Friedrich Neumann, Herbert Cysarz und Karl Vietor waren die ersten Preisträger, bis die Stiftung in den zwanziger Jahren durch die Inflation ihr Vermögen verlor. So wurde der Scherer-Preis 1923 zum letzten Mal vergeben.

Das Bankhaus Wölbern & Co. wurde 1816 in Berlin durch den Großvater von Richard M. Meyer, als E.J. Meyer Bank gegründet. In Erinnerung an das gesellschaftliche Engagement Richard M. Meyers und zur Förderung von jungen Nachwuchswissenschaftlern vergibt die Bankhaus Wölbern Stiftung ab 2010 mit der Humboldt Universität zu Berlin den mit EUR 5.000 dotierten Scherer Preis wieder neu.  

Aus Anlass der ersten Preisverleihung dokumentiert dieser Band die vielfältigen Interessen Meyers in Beiträgen, Archivdokumenten und Selbstzeugnissen.