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Bankhaus Wölbern & Co. (AG und Co. KG)
BLZ: 20030900
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Bankhaus Wölbern und Co.

Veröffentlichungen

 

Richard M. Meyer – Germanist zwischen Goethe, Nietzsche und George 

Herausgegeben von Nils Fiebig und Friederike Waldmann

ISBN-10: 3-8353-0644-8
ISBN-13: 978-3-8353-0644-8
Wallstein Verlag, Göttingen

 

Der Germanist Richard M. Meyer (1860-1914) zählte neben Konrad Burdach, Gustav Roethe, August Sauer, Erich Schmidt und Edward Schroeder zur Schule des Begründers der positivistischen Literaturwissenschaft Wilhelm Scherer.

1910 errichtete Meyer zu Ehren seines Lehrers die Wilhelm Scherer Stiftung, die Arbeiten auf dem Gebiet der deutschen Philologie auszeichnete. Friedrich Neumann, Herbert Cysarz und Karl Vietor waren die ersten Preisträger, bis die Stiftung in den zwanziger Jahren durch die Inflation ihr Vermögen verlor. So wurde der Scherer-Preis 1923 zum letzten Mal vergeben.

Das Bankhaus Wölbern & Co. wurde 1816 in Berlin durch den Großvater von Richard M. Meyer, als E.J. Meyer Bank gegründet. In Erinnerung an das gesellschaftliche Engagement Richard M. Meyers und zur Förderung von jungen Nachwuchswissenschaftlern vergibt die Bankhaus Wölbern Stiftung ab 2010 mit der Humboldt Universität zu Berlin den mit EUR 5.000 dotierten Scherer Preis wieder neu.

Aus Anlass der ersten Preisverleihung dokumentiert dieser Band die vielfältigen Interessen Meyers in Beiträgen, Archivdokumenten und Selbstzeugnissen.
In Nietzsches Bann - Briefe und Dokumente von Richard M. Meyer, Estella Meyer und Elisabeth Förster-Nietzsche 

Herausgegeben von Nils Fiebig

ISBN 978-3-8353-1045-2
Wallstein Verlag Göttingen


Ein persönliches Zeugnis der Nietzsche-Verehrung eines bedeutenden Germanisten.

 

Vor hundert Jahren erschien die Nietzsche-Biographie des Berliner Germanisten Richard M. Meyer (1860 - 1914) - ein wichtiger Beitrag zur damaligen Nietzsche-Forschung und der Höhepunkt einer lebenslangen Auseinandersetzung mit dem Leben und Werk des Philosophen. Um 1892 lernten Richard M. Meyer und seine Frau Estella (1870 - 1942) Nietzsches Schwester Elisabeth Förster-Nietzsche (1846 - 1935) kennen. Wie schon ihren Bruder, unterstützte Meyer auch sie finanziell und wurde 1910 in den Vorstand der Stiftung Nietzsche-Archiv berufen. Die Freundschaft endete 1913 mit einem Beleidigungsprozess im Gerichtssaal. Die während dieser Zeit entstandene Korrespondenz zwischen dem Ehepaar Meyer und Elisabeth Förster-Nietzsche lässt hinter die Kulissen des 1894 gegründeten Nietzsche-Archivs blicken und offenbart eine Verehrung Nietzsches, die weit über das wissenschaftliche Interesse hinausgeht. Aus Anlass der Verleihung des von Richard M. Meyer gestifteten Scherer-Preises im Mai 2012 und 100 Jahre nach Erscheinen seiner Nietzsche-Biographie zeichnen ausgewählte Briefe und Texte das Interesse Meyers an Friedrich Nietzsche nach und geben Einblicke in die Persönlichkeiten der drei Protagonisten.